Botox
Botox
§ „Bei "Botulinumtoxin" - im Handel als "Botox" oder auch als "Dysport" erhältlich - handelt es sich um eine Substanz, welche schon seit vielen Jahren zur Behandlung von Gesichtskrämpfen (wie z.B. beim "Spasmus Facialis") sehr erfolgreich eingesetzt wird“, erklärt DGÄPC-Mitglied Dr. Claudius Ulmann, Plastischer Chirurg aus Bad Neuenahr. „Plastische Chirurgen setzen dieses Medikament vermehrt auch zur Faltenbehebung im Gesicht ein. Hierbei werden Muskel lahm gelegt, die für das Entstehen von z.B. "Krähenfüßen" oder "Zornesfalten" verantwortlich sind. Der lahmgelegte Muskel kann die Falten nach einer Unterspritzung dann nicht mehr produzieren. Die Behandlung muß anfänglich regelmäßig in Abständen von 3 bis 6 Monaten wiederholt werden.“
§ „Auch in erfahrenen Händen ist die Botulinumtoxin Spritze nicht immer ohne Probleme. Schon geringe Ungenauigkeiten bei der Einspritzung können zu einseitig hängenden Augenbrauen und Gesichtsasymmetrien; zum Sehen von Doppelbildern bis hin zu Sprechstörungen führen“, sagt DGÄPC-Vorstandsmitglied Dr. Horst Sandner, Plastischer Chirurg aus Karlsruhe. „Allerdings sind diese Nebenwirkungen nie gravierend, und schon gar nicht andauernd. Positive Wirkungen sind genauso schnell rückläufig wie unerwünschte Nebenwirkungen. Patienten sollten einen erfahrenen Plastischen Chirurgen aufsuchen, der auch mit anderen Behandlungsmethoden vertraut ist. In vielen Fällen wird er heute dann aber zur Spritze mit Botulinumtoxin greifen“, rät Dr. Horst Sandner
§ Für Schwangere ist bei einer vermeintlich „harmlosen“ Faltenunterspritzung Vorsicht geboten: „Es ist zwar nicht verboten, aber die Auswirkungen für Mutter und Kind sind nicht absehbar. Es ist bewiesen, dass z.B. das faltenglättende Nervengift Botox über das Blut der Mutter auf das Ungeborene übertragen wird. Über die Folgen gibt es jedoch keine Erkenntnisse“, sagt DGÄPC-Mitglied Dr. Hans-Detlef Axmann, Plastischer Chirurg aus Hannover.
Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirugie (DGÄPC)
Grundstr. 17
20257 Hamburg
Tel.: 040 – 853 70 331
Fax. 040 – 853 70 332
E-Mail: info@dgaepc.de
Internet: www.dgaepc.de
§ „Bei "Botulinumtoxin" - im Handel als "Botox" oder auch als "Dysport" erhältlich - handelt es sich um eine Substanz, welche schon seit vielen Jahren zur Behandlung von Gesichtskrämpfen (wie z.B. beim "Spasmus Facialis") sehr erfolgreich eingesetzt wird“, erklärt DGÄPC-Mitglied Dr. Claudius Ulmann, Plastischer Chirurg aus Bad Neuenahr. „Plastische Chirurgen setzen dieses Medikament vermehrt auch zur Faltenbehebung im Gesicht ein. Hierbei werden Muskel lahm gelegt, die für das Entstehen von z.B. "Krähenfüßen" oder "Zornesfalten" verantwortlich sind. Der lahmgelegte Muskel kann die Falten nach einer Unterspritzung dann nicht mehr produzieren. Die Behandlung muß anfänglich regelmäßig in Abständen von 3 bis 6 Monaten wiederholt werden.“
§ „Auch in erfahrenen Händen ist die Botulinumtoxin Spritze nicht immer ohne Probleme. Schon geringe Ungenauigkeiten bei der Einspritzung können zu einseitig hängenden Augenbrauen und Gesichtsasymmetrien; zum Sehen von Doppelbildern bis hin zu Sprechstörungen führen“, sagt DGÄPC-Vorstandsmitglied Dr. Horst Sandner, Plastischer Chirurg aus Karlsruhe. „Allerdings sind diese Nebenwirkungen nie gravierend, und schon gar nicht andauernd. Positive Wirkungen sind genauso schnell rückläufig wie unerwünschte Nebenwirkungen. Patienten sollten einen erfahrenen Plastischen Chirurgen aufsuchen, der auch mit anderen Behandlungsmethoden vertraut ist. In vielen Fällen wird er heute dann aber zur Spritze mit Botulinumtoxin greifen“, rät Dr. Horst Sandner
§ Für Schwangere ist bei einer vermeintlich „harmlosen“ Faltenunterspritzung Vorsicht geboten: „Es ist zwar nicht verboten, aber die Auswirkungen für Mutter und Kind sind nicht absehbar. Es ist bewiesen, dass z.B. das faltenglättende Nervengift Botox über das Blut der Mutter auf das Ungeborene übertragen wird. Über die Folgen gibt es jedoch keine Erkenntnisse“, sagt DGÄPC-Mitglied Dr. Hans-Detlef Axmann, Plastischer Chirurg aus Hannover.
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sil - 17. Okt, 20:52
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