Schönheitschirugie Info
Patienten in der „Schönheitschirurgie“
80 Prozent der Patienten in der so genannten „Schönheitschirurgie“ sind Frauen.
Jede zweite Frau in Deutschland ist generell nicht abgeneigt, sich für die Schönheit unters Messer zu legen.
Tendenz: Jeder dritte Patient der ästhetisch-plastischen Chirurgie ist ein Mann. Die häufigsten Eingriffe sind Fett absaugen und Tränensäcke/Doppelkinn entfernen. Doch zunehmend ist das gesamte Repertoire bei Männern gefragt – bis hin zu
Brustimplantaten. Die meisten männlichen Patienten sind zwischen 40 und 50 Jahren alt, überdurchschnittlich gebildet und arbeiten in gehobenen Berufen. Sie sind sehr kritisch sowohl bei der Wahl des Arztes als auch bei der Beratung. Sie wollen sportlich, offen und gepflegt auftreten; ´makellose Schönheit´ oder ´Konkurrenzdenken´ interessieren sie nicht.
„Bei Männern sollte eine ganz spezielle Schnittführung beherrscht werden. Sonst kann es passieren, dass der Bart nach einem Facelift z.B. plötzlich an der Schläfe wächst oder die Narben im lichten Haaransatz für jeden gut sichtbar sind,“ erklärt der Plastische Chirurg Dr. Rolf Kleinen aus Freiburg. Noch unangenehmer dürfte es für Männer sein, wenn Fettabsaugungen nicht sorgfältig durchgeführt werden. Da gibt es dann häufig weitaus tiefere ´Dellen´ als bei Frauen. „Deshalb kann ich allen Männern nur die Empfehlung geben“, sagt Dr. Rolf Kleinen, „sich bei ästhetisch-plastischen Eingriffen an die Plastischen Chirurgen zu halten.“
§ Ein Viertel aller deutschen ´Schönheits-Patientinnen´ sind 15 bis 25 Jahre alt. Tendenz steigend.
Der Anteil der Teenager (unter 20 Jahren), die eine ästhetisch-plastische Operation anfragen, liegt nach Erfahrung von DGÄPC-Mitglied Dr. Hans-Jürgen G. Bargmann aus Hamburg bei 15 Prozent.
„Ein Fünftel der Operationen bei Jugendlichen müssen aufgrund körperlicher Wachstumsveränderungen wiederholt oder korrigiert werden. Für jeden Eingriff muss immer sichergestellt sein, dass das Wachstum der entsprechenden Körperteile abgeschlossen ist. Das kann bei einigen Menschen schon mit 15 der Fall sein, bei anderen aber auch erst mit 21“, sagt der Plastische Chirurg und DGÄPC-Mitglied Dr. Joachim Graf von Finckenstein aus Starnberg.
„Es gibt keine Altersgrenze für Schönheitsoperationen. Einzig der Wille und die Gesundheit des Patienten sind für einen ästhetisch-plastischen Eingriff maßgeblich“, sagt DGÄPC-Mitglied Dr. Hans-Henning Kunze, Leiter der Nürnberger Klinik für Ästhetisch-Plastische Chirurgie. Allerdings sei es bei älteren Patienten besonders wichtig, dass der behandelnde Chirurg eine sehr sorgfältige Untersuchung hinsichtlich altersbedingter Begleiterkrankungen wie erhöhtem Blutdruck, Herz-/Kreislaufschwächen oder Krebs vornimmt.
Der typische Patient gilt als extrovertiert, kontaktfreudig und sozial aktiv. Darüber hinaus ist er emotional empfindlich, äußerst selbstkritisch und ringt um Perfektion. In der Gesamtbevölkerung nimmt ein solches Persönlichkeitsprofil lediglich fünf Prozent ein. Meist beklagt dieser Personenkreis mangelndes Verständnis von seinen Mitmenschen. So wählen typische Patienten den direkten Weg zum Schönheitschirurgen und verschweigen ihre Operation. Auf diese Weise entfällt der Zwang zur Rechtfertigung. Dies ergab eine Studie, die DGÄPC-Mitglied Dr. Dimitrije Panfilov, Facharzt für plastische Chirurgie aus Bonn, an 118 seiner Patienten durchgeführte. Die Untersuchung stellt Fragen zu sozialen, emotionalen und sexuellen Beziehungen, der Selbstwahrnehmung sowie zur bevorstehenden Operation. Ergänzend führt Dr. Panfilov drei verschiedene Psychotests im Rahmen dieser Analyse durch.
Kontaktadresse:
Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirugie (DGÄPC)
Grundstr. 17
20257 Hamburg
Tel.: 040 – 853 70 331
Fax. 040 – 853 70 332
E-Mail: info@dgaepc.de
Internet: www.dgaepc.de
80 Prozent der Patienten in der so genannten „Schönheitschirurgie“ sind Frauen.
Jede zweite Frau in Deutschland ist generell nicht abgeneigt, sich für die Schönheit unters Messer zu legen.
Tendenz: Jeder dritte Patient der ästhetisch-plastischen Chirurgie ist ein Mann. Die häufigsten Eingriffe sind Fett absaugen und Tränensäcke/Doppelkinn entfernen. Doch zunehmend ist das gesamte Repertoire bei Männern gefragt – bis hin zu
Brustimplantaten. Die meisten männlichen Patienten sind zwischen 40 und 50 Jahren alt, überdurchschnittlich gebildet und arbeiten in gehobenen Berufen. Sie sind sehr kritisch sowohl bei der Wahl des Arztes als auch bei der Beratung. Sie wollen sportlich, offen und gepflegt auftreten; ´makellose Schönheit´ oder ´Konkurrenzdenken´ interessieren sie nicht.„Bei Männern sollte eine ganz spezielle Schnittführung beherrscht werden. Sonst kann es passieren, dass der Bart nach einem Facelift z.B. plötzlich an der Schläfe wächst oder die Narben im lichten Haaransatz für jeden gut sichtbar sind,“ erklärt der Plastische Chirurg Dr. Rolf Kleinen aus Freiburg. Noch unangenehmer dürfte es für Männer sein, wenn Fettabsaugungen nicht sorgfältig durchgeführt werden. Da gibt es dann häufig weitaus tiefere ´Dellen´ als bei Frauen. „Deshalb kann ich allen Männern nur die Empfehlung geben“, sagt Dr. Rolf Kleinen, „sich bei ästhetisch-plastischen Eingriffen an die Plastischen Chirurgen zu halten.“
§ Ein Viertel aller deutschen ´Schönheits-Patientinnen´ sind 15 bis 25 Jahre alt. Tendenz steigend.
Der Anteil der Teenager (unter 20 Jahren), die eine ästhetisch-plastische Operation anfragen, liegt nach Erfahrung von DGÄPC-Mitglied Dr. Hans-Jürgen G. Bargmann aus Hamburg bei 15 Prozent.
„Ein Fünftel der Operationen bei Jugendlichen müssen aufgrund körperlicher Wachstumsveränderungen wiederholt oder korrigiert werden. Für jeden Eingriff muss immer sichergestellt sein, dass das Wachstum der entsprechenden Körperteile abgeschlossen ist. Das kann bei einigen Menschen schon mit 15 der Fall sein, bei anderen aber auch erst mit 21“, sagt der Plastische Chirurg und DGÄPC-Mitglied Dr. Joachim Graf von Finckenstein aus Starnberg.
„Es gibt keine Altersgrenze für Schönheitsoperationen. Einzig der Wille und die Gesundheit des Patienten sind für einen ästhetisch-plastischen Eingriff maßgeblich“, sagt DGÄPC-Mitglied Dr. Hans-Henning Kunze, Leiter der Nürnberger Klinik für Ästhetisch-Plastische Chirurgie. Allerdings sei es bei älteren Patienten besonders wichtig, dass der behandelnde Chirurg eine sehr sorgfältige Untersuchung hinsichtlich altersbedingter Begleiterkrankungen wie erhöhtem Blutdruck, Herz-/Kreislaufschwächen oder Krebs vornimmt.
Der typische Patient gilt als extrovertiert, kontaktfreudig und sozial aktiv. Darüber hinaus ist er emotional empfindlich, äußerst selbstkritisch und ringt um Perfektion. In der Gesamtbevölkerung nimmt ein solches Persönlichkeitsprofil lediglich fünf Prozent ein. Meist beklagt dieser Personenkreis mangelndes Verständnis von seinen Mitmenschen. So wählen typische Patienten den direkten Weg zum Schönheitschirurgen und verschweigen ihre Operation. Auf diese Weise entfällt der Zwang zur Rechtfertigung. Dies ergab eine Studie, die DGÄPC-Mitglied Dr. Dimitrije Panfilov, Facharzt für plastische Chirurgie aus Bonn, an 118 seiner Patienten durchgeführte. Die Untersuchung stellt Fragen zu sozialen, emotionalen und sexuellen Beziehungen, der Selbstwahrnehmung sowie zur bevorstehenden Operation. Ergänzend führt Dr. Panfilov drei verschiedene Psychotests im Rahmen dieser Analyse durch.
Kontaktadresse:
Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirugie (DGÄPC)
Grundstr. 17
20257 Hamburg
Tel.: 040 – 853 70 331
Fax. 040 – 853 70 332
E-Mail: info@dgaepc.de
Internet: www.dgaepc.de
sil - 17. Okt, 20:44
