Eine Schönheitsoperation ist keine Bagatelle
Jung, schön und schlank: diesem gängigen Schönheitsideal eifern immer mehr Menschen nach - notfalls sogar mit dem Skalpell. Das belegen die seit Jahren steigenden Zahlen bei Schönheitsoperationen. Eine neue Broschüre des Bundesgesundheitsministeriums mahnt einen nachdenklichen Umgang mit Schönheitsidealen und Schönheitsoperationen an.
Jeder Mensch möchte optisch das Beste aus sich machen - ein verständliches und akzeptiertes Anliegen. Schwieriger wird es, wenn gesunde Menschen aus rein ästhetischen Gründen bereit sind, die Risiken einer Schönheitsoperation auf sich zu nehmen. In den Jahren 1990 bis 2002 hat sich die Zahl dieser Eingriffe auf jährlich 600.000 versechsfacht. Eine neue Broschüre des Bundesgesundheitsministeriums will zur Diskussion um einen nachdenklichen Umgang mit diesem Thema beitragen.
Schönheitsidealen mit Selbstbewusstsein begegnen
Dass die plastische Chirurgie sehr sinnvoll sein kann, ist unbestritten. Sie hilft Menschen, die durch Unfall oder Krankheit entstellt sind. Doch nur ein Teil der plastisch-chirurgischen Eingriffe haben einen so ernsten Hintergrund. Menschen jeden Alters beiderlei Geschlechts lassen teils radikale Veränderungen an ihrem Körper vornehmen, um dem gängigen Ideal nahe zu kommen, das Jugend, Ebenmaß und Schlankheit zur Schönheit erklärt.
Doch Erfolg, Glück und Selbstbewusstsein lassen sich nicht herbeioperieren. Darauf wies Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hin und forderte ein kritisches Bewusstsein gegenüber diesem Schönheitsideal. "Eine Schönheitsoperation ist stets auch ein Schnitt gegen sich selbst - im wahrsten Sinne des Wortes", so die Ministerin bei der Vorstellung der neuen Broschüre am 21. April 2005.
Jede Operation birgt Risiken
Ein kleiner Eingriff, und schon beginnt ein neues Leben in Schönheit - so werden Schönheitsoperationen in den Medien oft dargestellt. Viele Schönheitschirurgen werben mit schnellen und unkomplizierten Eingriffen. Doch Schönheitsoperationen sind keine Bagatellen. Die mit einer Schönheitsoperation verbundenen Risiken und Komplikationen werden nicht erwähnt und von den Patientinnen und Patienten auch gern verdrängt. Aus diesem Grund wird die Bundesregierung solche irreführende Werbung gesetzlich weitgehend einschränken.
von:
http://www.bundesregierung.de/Nachrichten/Artikel-,434.819404/artikel/Eine-Schoenheitsoperation-ist-.htm
Jeder Mensch möchte optisch das Beste aus sich machen - ein verständliches und akzeptiertes Anliegen. Schwieriger wird es, wenn gesunde Menschen aus rein ästhetischen Gründen bereit sind, die Risiken einer Schönheitsoperation auf sich zu nehmen. In den Jahren 1990 bis 2002 hat sich die Zahl dieser Eingriffe auf jährlich 600.000 versechsfacht. Eine neue Broschüre des Bundesgesundheitsministeriums will zur Diskussion um einen nachdenklichen Umgang mit diesem Thema beitragen.
Schönheitsidealen mit Selbstbewusstsein begegnen
Dass die plastische Chirurgie sehr sinnvoll sein kann, ist unbestritten. Sie hilft Menschen, die durch Unfall oder Krankheit entstellt sind. Doch nur ein Teil der plastisch-chirurgischen Eingriffe haben einen so ernsten Hintergrund. Menschen jeden Alters beiderlei Geschlechts lassen teils radikale Veränderungen an ihrem Körper vornehmen, um dem gängigen Ideal nahe zu kommen, das Jugend, Ebenmaß und Schlankheit zur Schönheit erklärt.
Doch Erfolg, Glück und Selbstbewusstsein lassen sich nicht herbeioperieren. Darauf wies Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hin und forderte ein kritisches Bewusstsein gegenüber diesem Schönheitsideal. "Eine Schönheitsoperation ist stets auch ein Schnitt gegen sich selbst - im wahrsten Sinne des Wortes", so die Ministerin bei der Vorstellung der neuen Broschüre am 21. April 2005.
Jede Operation birgt Risiken
Ein kleiner Eingriff, und schon beginnt ein neues Leben in Schönheit - so werden Schönheitsoperationen in den Medien oft dargestellt. Viele Schönheitschirurgen werben mit schnellen und unkomplizierten Eingriffen. Doch Schönheitsoperationen sind keine Bagatellen. Die mit einer Schönheitsoperation verbundenen Risiken und Komplikationen werden nicht erwähnt und von den Patientinnen und Patienten auch gern verdrängt. Aus diesem Grund wird die Bundesregierung solche irreführende Werbung gesetzlich weitgehend einschränken.
von:
http://www.bundesregierung.de/Nachrichten/Artikel-,434.819404/artikel/Eine-Schoenheitsoperation-ist-.htm
sil - 29. Apr, 16:46

